Die Träger

Träger des Evangelischen Zentrums für Altersmedizin ist die Alexianer GmbH und der Evangelische Frauenhilfe in Brandenburg e. V. Der hohe Anspruch an die medizinische Versorgung älterer Menschen und die pflegerische Versorgung durch eigenes, geschultes Personal verbindet die Träger. Aber auch die gemeinsamen christlichen Werte sind für Alexianer und die Evangelische Frauenhilfe unverzichtbar.

Über die Alexianer GmbH

Als eines der größten katholischen Gesundheitsunternehmen ist die Alexianer GmbH deutschlandweit in neun Regionen tätig. Sie betreibt Krankenhäuser, medizinische Versorgungszentren und Einrichtungen der Senioren-​, Eingliederungs-​ und Jugendhilfe.

Die Einrichtungen der Alexianer sind starke regionale Anbieter, die ihre Leistungen an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort ausrichten. Die Alexianer GmbH mit Sitz in Münster ist das gemeinsame Dach der Unternehmensgruppe. Hier werden strategische Aufgaben für den gesamten Verbund wahrgenommen und die Geschäftsbereiche der Gruppe weiterentwickelt. Als konfessioneller Träger arbeitet die Alexianer GmbH nicht gewinnorientiert, jedoch effektiv, effizient und zum Wohle der Menschen. Zum Gesundheitsnetzwerk der Alexianer in Potsdam gehören neben dem Evangelische Zentrum für Altersmedizin am Weinberg das St. Josefs-​Krankenhaus Potsdam, das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ), die St. Josef Sozialstation, das St. Franziskus Seniorenpflegeheim, das Seniorenzentrum St. Elisabeth sowie die Bürgerstifte am Heiligen See und City.

Ihre Führungsaufgabe nimmt die Alexianer GmbH im Auftrag der Stiftung der Alexianerbrüder wahr. Die Ordensgemeinschaft der Alexianerbrüder blickt auf eine 800-​jährige Geschichte zurück. Im 13. Jahrhundert nannten sich die ersten Brüder Begarden und waren dezentral organisiert. Nicht im Kloster, sondern mitten im Alltag wirkten sie: In den Städten und Pestlagern unter Bettlern und Ausgeschlossenen. Weil sich die ersten Brüder auf den heiligen Alexius beriefen, den Schutzheiligen der Bettler, Pilger und Kranken, sprach man bald von den „Alexianern“.

Über den Evangelische Frauenhilfe in Brandenburg e. V.

Zweck des Vereins ist es zum einen die Frauenarbeit und Familienbildung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz im Amt für kirchliche Dienste zu unterstützen. Zum anderen werden Projekte gefördert und unterstützt, die gemäß der Tradition von Kaiserin Auguste Victoria eine diakonische Ausrichtung haben. Ferner kümmert sich der Verein um Projekte, die Frauen in Krisensituationen begleiten und arbeitet insbesondere auch mit der Frauenarbeit des Kirchenkreises Potsdam zusammen. Der Verein ist Mitglied im Diakonischen Werk Berlin- Brandenburg-schlesische Oberlausitz.

Die Arbeit der Ev. Frauenhilfe geht zurück auf Kaiserin Auguste Victoria, die mit der Gründung der Evangelischen Frauenhilfe im Jahr 1899 auf die Nöte der Frauen und Mädchen in der wachsenden Industriegesellschaft reagierte. Bereits in den 1930er Jahren wurden zwei Villen in der heutigen Weinbergstraße 18/19 gekauft und als Heimathaus der Frauenhilfe hergerichtet.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Anwesen in ein Krankenhaus umgewandelt, um vor der Beschlagnahmung durch die Rote Armee bewahrt zu werden. Noch heute befindet sich hier das Krankenhaus und auch der 1994 gegründete Verein Evangelische Frauenhilfe in Brandenburg e.V. hat an diesem historischen Ort seinen Sitz.